Mit der sogenannten „elektronischen Patientenakte“

schafft der Staat das Arztgeheimnis ab.

Alle Ihre Krankheitsdaten werden dank der ePA in deutschen und europäischen zentralen Datenbanken gespeichert, und zwar endgültig.

Liebe Patienten, Patientinnen, liebe Eltern und Großeltern,

Sind Ihre intimsten Daten und die Ihrer Kinder und Enkelkinder in einer zentralisierten Datenbank unter Aufsicht des deutschen Staates und im „European Health Data Space“ unter Aufsicht der europäischen „Kommission“ (ohne Möglichkeit Ihres Widerspruchs) gut aufgehoben? Schützt eine „Pseudonymisierung“ Ihre intimsten Daten in Zeiten von KI und Quantencomputern? Verhindert sie eine Rückverfolgung Ihrer Daten?

Diese Lüge werden Ihre Kinder spätestens als solche erkennen, wenn sie sich um ein Darlehen, eine Beamtenstelle oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung bemühen, oder wenn 74 Millionen deutsche Patientenakten im Darknet angeboten werden. Relevant sind dabei Diagnosen wie z. B. ADHS, Prüfungsangst, „Persönlichkeitsstörung“, Migräne, Geschlechtskrankheit, Alkohol-/Nikotinkonsum und alle erblichen Krankheiten (Diabetes, Demenz, Depression, Migräne, Sucht …).

Der/Die Gesundheitsminister*in entscheidet seit 2023 dank neuer Gesetze (mit Unterstützung der CDU, CSU, SPD sowie auch der FDP und der Grünen), wem der Zugang zu den Daten Ihrer Kinder erlaubt wird. Dazu reicht ein „berechtigtes Interesse“ aus.

Die vorgeschobenen Argumente für die ePA

1) „Versorgungsforschung“

Forschen für wen? Braucht man neue Studien, um Werbung für Nikotin, Alkohol und Zuckerhaltiges bei Jugendlichen zu verbieten? Wer hat Cannabis liberalisiert, das laut WHO-Studien zu anhaltenden kognitiven Defiziten und bei Jugendlichen zu für ihre Familien dramatischen psychotischen Komplikationen führen kann?

2) ePA als Notfallakte?

Eine Karte im Visitenkartenformat mit Diagnosen, Medikamenten und Telefonnummern reicht bei 90% der Patienten im Notfall aus. Die Aktualisierung dauert Sekunden, die Karte ist in der Brieftasche sofort gefunden und gelesen, auch bei ungeladenem, defektem oder fehlendem Handy und in jedem Netzloch.

3) Vermeidung von Doppeluntersuchungen?

Ein marginales Problem bei dem politisch gewollten Fachärzte-Pseudo-Mangel.

4) Spareffekt?

Auf den Beleg einer Kostenersparnis werden wir bei 8 Milliarden Euro Entwicklungskosten lange warten. Was hätten 8 Milliarden Euro Investition in der Pflegeausbildung bewirkt? Wie viele Kliniken mit Notfallaufnahme hätten gerettet helfen können, zum Beispiel in Ingolstadt?

5) Schnell und einfach anzuwenden?

Erhebliche Störung der Praxisabläufe, unbrauchbare App, umständliche Benutzung … Am liebsten: versuchen Sie es selbst. Ein Klump.

Ein Flop. Niemand braucht diese ePA. Stand 19.09.2025: 1% Gebrauchsrate.

Die Reaktion der Regierung auf das gänzlich fehlende Interesse von 99% der Versicherten? Zwangsnutzung für Ärzte und bald für Patienten. In diesem dysfunktionalen und unsicheren Ding werden ab dem 1. Oktober unter Androhung schwerer finanzieller Strafen alle Ärzte gezwungen, ihre medizinischen Berichte zu speichern.

Wenn Sie jetzt den Kopf in den Sand stecken, brauchen Sie nichts zu tun … Aber bitte konsequent sein und nicht gegen rechts, links, Palantir oder Impfzwang demonstrieren. Sie haben durch Ihre Passivität bereits für ein System abgestimmt, das die Dystopie „1984“ übertrifft. Sie haben einer künftigen Diktatur ein wunderbares Instrument in die Hand gegeben, um Ihre Kinder zu erpressen.

Wer über mich alles weiß, hat die Macht über mich

VERLANGEN SIE SOFORT FÜR SIE UND FÜR IHRE KINDER DIE LÖSCHUNG IHRER ELEKTRONISCHEN PATIENTENAKTE!

Lesen Sie auch z. B. gesundheitsdaten-in-gefahr.de und fachliche Informationen bei heise.de.